Zwei Tage Sonne, Sport und Gemeinschaft
Am 14. und 15. August war Ochtendung Gastgeber des Bezirkskönigsschießens. Jennifer Berges aus Lay holte sich mit 30 Ringen den Titel, Hans Hartmann wurde mit dem Hohen Bruderschaftsorden geehrt.

Wenn ein Verein ein Bezirksfest ausrichtet, hängt vieles vom Wetter ab. In diesem Jahr hatten wir Glück wie selten: Am 14. und 15. August richtete die St. Eustachius Schützengesellschaft 1861 Ochtendung das Bezirkskönigsschießen des Bezirksverbandes Mittelrhein-Untermosel aus, und über beide Tage stand die Sonne am Himmel. Fast schon ein bisschen zu warm, wie der eine oder andere feststellte, während er sich in den Schatten der Sonnenschirme zurückzog. Beschwert hat sich am Ende trotzdem niemand.
Zahlreiche Gäste aus den Bruderschaften des Bezirks fanden den Weg zum Ochtendunger Schützenplatz. Über den ganzen Tag hinweg füllten sich die Biertischgarnituren, an den Ständen wurde konzentriert geschossen, und zwischen den Durchgängen blieb genug Zeit für das, was ein Schützenfest eigentlich ausmacht: Wiedersehen, Gespräche, gemeinsames Lachen.
Jennifer Berges schießt ein perfektes Ergebnis
Sportlicher Höhepunkt war das Schießen um die Bezirkskönigswürde. Mit 30 von 30 möglichen Ringen lieferte Jennifer Berges von der Schützenbruderschaft St. Martin Lay ein Ergebnis ab, das keine Diskussion mehr zuließ. Sie darf sich ab sofort Bezirkskönigin des Bezirkes Mittelrhein-Untermosel nennen. Wir gratulieren herzlich zu dieser Leistung.

Auch aus Ochtendunger Sicht gab es Grund zur Freude: Unser Schützenkönig Harald Berressem erreichte einen guten dritten Platz und hielt damit die Fahne des ausrichtenden Vereins hoch.
Für den reibungslosen Ablauf aller Schießwettbewerbe sorgte Bezirksschießmeister Jörg Schins. Wer schon einmal einen Wettkampf dieser Größenordnung organisiert hat, weiß, wie viel Vorarbeit hinter einem Zeitplan steckt, der einfach funktioniert.

Hoher Bruderschaftsorden für Hans Hartmann
Eine besondere Ehrung erfuhr Schützenbruder Hans Hartmann. Für sein langjähriges Engagement im Sinne der Statuten des Verbandes wurde ihm der Hohe Bruderschaftsorden verliehen. Wer Hans über die Jahre erlebt hat, weiß, dass diese Auszeichnung mehr würdigt als eine lange Mitgliedschaft. Sie steht für jemanden, der immer da war, wenn Hände gebraucht wurden, und der den Verein über Jahrzehnte mitgetragen hat.

Musik vom Nachwuchs, Unterstützung für den Nachwuchs
Für die musikalischen Höhepunkte sorgten die ARSMUSI-Kids und die Jugend des Musikvereins Blau-Weiß Ochtendung. Zwei Nachwuchsgruppen, die zeigten, wie viel Freude in einem Ort steckt, in dem Vereine miteinander statt nebeneinander arbeiten.
Damit es nicht beim Applaus blieb, erhielten beide Gruppen jeweils 300 Euro aus dem Erlös der Tombola für ihre Vereinsarbeit.

Kaffee, Kuchen und kühle Getränke
Ein Schützenfest lebt nicht allein vom Schießen. Am Nachmittag standen Kaffee und selbstgebackener Kuchen bereit, später übernahmen Grill und Fritteuse mit Bratwurst und Pommes. Hinter der Theke wurde ausgeschenkt, was bei Temperaturen dieser Art gefragt war: Limo, Cola, Wasser, Bier, Weizen, Lillet und Wein, alles gut gekühlt.
Die Organisation lief wie am Schnürchen, und das ist kein Selbstläufer. Es steckt viel Vorbereitung darin, damit ein Fest von außen mühelos wirkt.
Gefeiert wurde bis in die späten Abendstunden. Als die Sonne hinter den Bäumen verschwand und es endlich angenehm kühl wurde, saßen die Gäste noch immer beisammen.

Danke

Der geschäftsführende Vorstand dankt allen Schützenschwestern und Schützenbrüdern, den mitwirkenden Vereinen, allen Helferinnen und Helfern sowie den Gästen für ihren Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung. Ein Fest dieser Größe trägt sich nicht von selbst. Es trägt sich, weil viele mit anpacken, oft schon Wochen vorher und noch lange nach dem letzten Gast.
Wir freuen uns auf das nächste Mal.









