Seit 1861

Chronik der
Schützengesellschaft

165 Jahre Geschichte, Brauchtum und Gemeinschaft in Ochtendung.

1861–1865

Die Anfänge im Zeichen des Aufbruchs

Vereinsgründung in der Phase der Nationalbewegung

Die Gründung der St. Eustachius Schützengesellschaft 1861 fällt in eine Zeit, in der sich in ganz Deutschland neue Vereine und Bruderschaften formierten. Im Jahr der Gründung des Deutschen Schützenbundes in Gotha entstand auch in Ochtendung eine Gemeinschaft, die von Anfang an mehr sein wollte als ein Zusammenschluss von Schützen. Sie verstand sich als Hüterin von Brauchtum, Ordnung, Glauben und Gemeinschaft.

Aus den ersten Jahren sind keine vollständigen Gründungsunterlagen erhalten, doch als erster Vorsitzender ist Servatius Flöck überliefert, der von 1861 bis 1868 die Geschicke des jungen Vereins lenkte. Flöck kam aus Kärlich nach Ochtendung, wo bereits eine St. Eustachius Schützengesellschaft bestand. Es liegt nahe, dass er nicht nur den Namen mitbrachte, sondern auch die Idee einer fest verankerten, traditionsbewussten Schützengemeinschaft. Sein besonderes Verdienst lag im Erwerb von 21 Parzellen in den Distrikten „Bienenpäsch" und „Oberpflug", mit denen der Grundstein für den eigenen Schützenplatz gelegt wurde.

Bereits 1865 zeigte sich, wie stark die junge Gesellschaft zusammenstand: Servatius Flöck wurde erster Schützenkönig, und zugleich wurde die erste Fahne geweiht. Jedes Mitglied trug mit drei Talern zur Finanzierung bei. Die Fahne, auf der Vorderseite mit dem heiligen Eustachius und auf der Rückseite mit dem Schützenwappen versehen, wurde zum sichtbaren Zeichen der Vereinsidentität. Das Amt des Fähnrichs wurde damals an den Meistbietenden vergeben; das Tragen der Fahne galt als besondere Auszeichnung. König und Fahne wurden bei festlichen Anlässen feierlich mit Musik abgeholt — ein Brauch, der die Bedeutung des Schützenwesens im Dorfleben früh erkennen lässt.

1865–1889

Aufbau des Vereinslebens

Konsolidierung im Deutschen Kaiserreich

Die Statuten jener Zeit lassen deutlich erkennen, worauf die Gründer Wert legten: auf geordnetes Gemeinschaftsleben, guten Ruf, Disziplin und Verlässlichkeit. Verstöße wurden streng geahndet. Die Grundsätze „Väterglaube, Sitte, Zucht und Mannhaftigkeit" sollten Orientierung geben und das Vereinsleben tragen. Gleichzeitig verstand sich die Schützengesellschaft als Gemeinschaft mit sozialem Auftrag. Besonders bei Bränden und anderen Katastrophen war der Einsatz jedes Einzelnen Pflicht.

In den folgenden Jahrzehnten arbeiteten die Mitglieder unermüdlich am Schützenplatz. Das Gelände wurde eingeebnet, trockengelegt, vergrößert und nach und nach mit Bäumen bepflanzt. Auch wirtschaftlich wusste man mit dem Platz umzugehen: Der Graswuchs wurde meistbietend zur Heuernte versteigert. 1894 wurde der Schützenplatz eingefriedet, 1904 erhielt er eine stabile Mauer.

Auf Servatius Flöck folgte Johann Liebertz als Hauptmann (1868–1875), dann Peter Leßnich (1875–1888), Peter Bersheim (1888–1889) und schließlich Michael Hilger, der von 1889 bis 1919 die Gesellschaft führte. 1888 wurde die Wahl eines Pedells* beschlossen, 1889 zählte der Verein 23 Mitglieder. Damit war aus der kleinen Gründung eine feste Dorfinstitution geworden.

* Pedell: Die Bezeichnung ist veraltet und entspricht heute am ehesten einem „Hausmeister" oder „Vereinswart" mit organisatorisch-ordnenden Aufgaben.

1890–1904

Fahnen, Feste und Dorfgemeinschaft

Blütezeit des Vereinswesens im Kaiserreich

Mit der zweiten Fahne, die 1892 feierlich geweiht wurde, erlebte die Gesellschaft einen weiteren Höhepunkt. Schon damals wurden beide Fahnen versichert: die neue mit 300 Mark, die erste mit 100 Mark. Im selben Jahr beteiligten sich alle Mitglieder mit beachtlichen Beträgen an der Errichtung des Kriegerdenkmals, das bis heute den Friedhof prägt.

Ab 1893 wurde eine einheitliche Uniform beim Königsschießen Pflicht. Wer dieser Bestimmung nicht nachkam, ging „des Schusses verlustig". Diese strenge Regel unterstreicht den hohen Stellenwert von Ordnung und äußerer Geschlossenheit. Im Vereinsleben wurde aber nicht nur auf Disziplin geachtet, sondern auch auf Geselligkeit. Die Chronik vermerkt mit Liebe zum Detail die bei Festen ausgegebenen Speisen und Getränke. 1894 war sogar festgehalten, dass den vier Ältesten eine Bowle aus drei Litern Wein zugestanden wurde. 1897 verteilten die Schützen 600 Zuckerbrezeln an die Ochtendunger Schuljugend — ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit dem Ort.

Der Schützenplatz wurde ab 1893 auch anderen Dorfvereinen gegen eine Benutzungsgebühr überlassen. So wurde er nicht nur sportlicher Mittelpunkt, sondern auch ein Ort der Begegnung. Die Schützengesellschaft trat regelmäßig bei Fronleichnamsprozessionen, Bischofsempfängen und Wallfahrten in Erscheinung. 1897 bildeten die Schützen Spalier beim Kaiserbesuch in Maria Laach, 1903 beteiligten sie sich an den Feierlichkeiten zum 25. Papstjubiläum von Leo XIII. Auch Theateraufführungen zugunsten des Ochtendunger Krankenhauses fanden großen Zuspruch.

Ein Beschluss aus dem Jahr 1898 verpflichtete jedes Mitglied zur Teilnahme an mindestens zwei auswärtigen Schützenfesten. Dass diese Regel lebendig angenommen wurde, zeigte sich auch darin, dass die Ochtendunger Schützen selbst bei eigenen Festen regelmäßig zahlreiche Gäste aus der Region begrüßen konnten.

1905–1913

Schützenhalle und Jubiläum

Institutionalisierung und Vorkriegszeit im späten Kaiserreich

Als die Räumlichkeiten auf dem Schützenplatz nicht mehr ausreichten, beschloss man 1905 den Bau der heutigen Schützenhalle sowie die Erweiterung des Geländes durch weitere Parzellen. Damit erhielt der Verein eine neue Mitte, die in den folgenden Jahrzehnten zum festen Ort des gemeinschaftlichen Lebens werden sollte.

1910 nahm die Gesellschaft an den 50-jährigen Jubelfeiern in Kettig und beim Männergesangverein 1860 Ochtendung teil. Dem Gesangverein wurde dabei in echter Verbundenheit ein Ehrenpreis überreicht. Ein Jahr später beging die Schützengesellschaft ihr eigenes 50-jähriges Bestehen mit großem Festcharakter. Der Vorabend des 15. Juli wurde mit Böllerschießen, Zapfenstreich, Fackelzug und Festkommers eröffnet. Am Festtag selbst zog ein stattlicher Festzug durch den Ort, begleitet von Ehren- und Preisschießen, Konzert, Volksbelustigungen und Tanz. Protektor war Landrat Dr. Peters; dem Ehrenausschuss gehörten unter anderem Pastor Masson und Bürgermeister Lenarz an. Eine Erinnerungsmedaille sollte diesen Tag im Gedächtnis aller Teilnehmer bewahren.

1914–1939

Kriegsjahre und Zwischenkriegszeit

Erster Weltkrieg, Weimarer Republik und frühe NS-Zeit

Der Erste Weltkrieg unterbrach das Vereinsleben, ohne es ganz zum Erliegen zu bringen. So gut es ging, versuchte die Gesellschaft, Schützen- und Winterfeste aufrechtzuerhalten. Zugleich arbeiteten die Mitglieder weiter an der Verbesserung des oft unter Nässe leidenden Schützenplatzes. Nach 1918 erschwerten Besatzungsauflagen den Schießbetrieb erheblich. Mit Einfallsreichtum und Hartnäckigkeit gelang es jedoch, die Tradition nicht abreißen zu lassen. Unter Michael Hilger, der die Gesellschaft bis 1919 führte, und seinem Nachfolger Jakob Schuster (1919–1925) blieb der Verein trotz schwieriger Rahmenbedingungen handlungsfähig.

1926 konnte die Gesellschaft ihr 65-jähriges Bestehen mit der Weihe einer dritten Fahne verbinden. Zugleich war dies das Jahr eines weiteren wichtigen Ereignisses: In Ochtendung wurde ein Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs errichtet. Ein großes Volksfest diente der Finanzierung, und die Schützengesellschaft beteiligte sich besonders aktiv. An der von den Schützen errichteten Schießbude wurden mit Zimmerstutzen und Luftgewehren wertvolle Preise ausgeschossen; insgesamt konnten 855 Mark an den Denkmalausschuss übergeben werden.

1928 trat die Schützengesellschaft als eine der ersten dem neu gegründeten Schützenbund Maria Laach bei. In jener Zeit konnte nur unter Kontrolle der Besatzung geschossen werden. Es war vor allem Hubert Bersem zu verdanken, dass überhaupt zwei- bis dreimal jährlich Schießbetrieb möglich war. Erst 1930/31 kehrte der reguläre Schießbetrieb zurück. 1932 wurde am neuen Scheibenstand erstmals eine Telefonanlage verlegt, die die Sicherheit beim Schießen erheblich verbesserte.

1933 zählte die Gesellschaft 56 Mitglieder und sechs Ehrenmitglieder. Die politischen Verhältnisse ließen dem Vereinsleben immer weniger Raum. Dennoch beteiligte sich die Schützengesellschaft weiterhin an kirchlichen Feiern wie Fronleichnam, Bischofsempfängen und dem Festgottesdienst auf dem Karmelenberg am 1. Mai. 1934 stieg die Mitgliederzahl auf 71. 1935 wurden die Schießstände mit Palisaden versehen und polizeilich abgenommen. Im selben Jahr beschädigte ein Sturm eine große Pappel auf dem Schützenplatz, die den neu erbauten Scheibenstand traf. Um weiteren Schaden zu verhindern, wurden zwei weitere Pappeln gefällt. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zog man die meisten Mitglieder zur Wehrmacht ein. Viele von ihnen kehrten nicht zurück.

1945–1958

Wiederaufbau nach 1945

Neubeginn und gesellschaftliche Neuordnung in der Nachkriegszeit

Erst im Juni 1949 nahmen die zurückgekehrten Schützen unter Hauptmann Hubert Bersem die Tradition wieder auf. Bersem hatte sich bereits in den schwierigen Vorkriegs- und Besatzungsjahren außerordentliche Verdienste erworben. Nun wurde der schwer mitgenommene Schützenplatz in eigener Regie wiederhergestellt, und bald beteiligte man sich erneut an kirchlichen Festen wie Fronleichnam. Die Jahre unmittelbar nach dem Krieg standen ganz im Zeichen der Bescheidenheit. 1950 zählte die Gesellschaft 38 Mitglieder und 3 Ehrenmitglieder.

1951 feierte die ganze Gemeinde mit ihren Schützen das 90-jährige Bestehen. Alle örtlichen Vereine nahmen teil. Ein großer Festzug, ein gut besuchtes Freundschaftsschießen, Kinderbelustigung, Konzert, Tanz und Verlosung prägten das Fest. Die neu errichtete Lautsprecheranlage auf dem Schützenplatz bewährte sich bestens. Kirchgang und Gefallenenehrung am Morgen machten deutlich, wie sehr die Gesellschaft an den alten Traditionen festhielt. 14 Brudervereine bekräftigten den Kameradschaftsgedanken. Auch die soziale Seite kam zum Ausdruck: Die Schützen spendeten für neue Kirchenglocken. Ende 1951 zählte der Verein 49 Mitglieder.

1952 begleiteten die Schützen am Weißen Sonntag erstmals die Erstkommunikanten zur Kirche und nahmen an der Glockenweihe teil. Zugleich wurde der Schützenplatz weiter gepflegt und mit Tannen verschönert. Hubert Bersem wurde für seine Verdienste zum Major befördert, weitere Mitglieder erhielten Ehrungen für 40- und 25-jährige Mitgliedschaft. 1953 begrüßte die Gesellschaft wieder 15 Brudervereine beim Fest, nahm am Bundesfest in Mayen und am Gebietsschießen in Oberlahnstein teil und stellte sich vollzählig zur Verfügung, als auf dem Friedhof die Kriegergedächtniskapelle durch Weihbischof Dr. Stein eingeweiht wurde. Im selben Jahr wurde ein 50-Meter-Stand für das KK-Schießen errichtet. Die Gesellschaft trat dem Sportbund Rheinland bei und stattete die Schützenhalle mit Möbeln aus.

1956 schied Hubert Bersem nach 31 Jahren als Vorsitzender auf eigenen Wunsch aus dem Amt aus und blieb Ehrenvorsitzender. Werner Barz wurde sein Nachfolger. Als 1957 die Pfarrkirche in Ochtendung abgebrochen und neu gebaut wurde, stellte die Schützengesellschaft ihre Halle der Pfarrgemeinde kostenlos als Notkirche zur Verfügung. 1958 beteiligte sie sich an der Einweihung der neuen Pfarrkirche und weihte am 27. Juli desselben Jahres ihre vierte Fahne unter großer Beteiligung von Ortsvereinen und auswärtigen Schützengesellschaften.

1959–1961

Das große Jubiläum von 1961

Wirtschaftswunderzeit und Traditionserhalt

Die Jahre 1959 und 1960 standen ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die 100-Jahr-Feier. Die Schützenhalle wurde in Eigenarbeit gründlich renoviert: Der Boden wurde neu betoniert und mit Gussasphalt belegt, die Seiten bis auf die Westseite mit Glas versehen und das Gebäude neu gestrichen.

Unter der Schirmherrschaft von Regierungspräsident Dr. Walter Schmitt wurde das Jubiläum 1961 zu einem Fest, das in der Erinnerung des Vereins einen festen Platz behalten hat. Strahlend blauer Himmel begleitete die Feierlichkeiten. Beim Festkommers versammelte sich die große Schützenfamilie mit Ehrenmitgliedern, Ehrendamen und zahlreichen Gästen. Vorsitzender und Hauptmann Ernst Wilbert nahm die Glückwünsche und Geschenke stellvertretend entgegen und dankte für die geleistete Arbeit im Interesse des Vereins und der Ortsgemeinschaft. Besonders eindrucksvoll waren die Grüße und die Plakette des Bundeskanzlers Konrad Adenauer, die Bundestagsabgeordneter Johann Peter Josten überbrachte. Festakt, Gefallenenehrung, Festzug mit 40 Fahnenabordnungen, Gruppenschießen, Ehrungen und geselliges Beisammensein machten die drei Festtage zu einem großen Gemeinschaftserlebnis.

1962–1985

Zweites Jahrhundert, neue Wege

Modernisierung und gesellschaftlicher Wandel in der BRD

1962 belasteten die Kosten von Erweiterungsbau und Renovierung die Vereinskasse erheblich, doch die Schützen meisterten auch diese Herausforderung mit Disziplin und Weitblick. Beim Bundesschützenfest in Wehr errangen Willi Müller, Werner Schäfer, Robert Müller und Oswald Krautkrämer einen glanzvollen Pokal und die Wanderkette. 1963 trat Ernst Wilbert nach sehr erfolgreicher Führung, insbesondere mit Blick auf das 100-jährige Fest, zurück. Werner Schäfer wurde neuer Vorsitzender und Hauptmann. Im selben Jahr begleiteten die Schützen den Bischof, der zur Firmung nach Ochtendung kam.

1964 trat Werner Schäfer in den Ehestand; zugleich wurde eine neue Uniformform festgelegt: Zweireiher mit offenem Revers, grün geflochtenen Schulterstücken und dunkelgrüner Krawatte. 1965 wurde eine Jungschützengruppe gegründet, die von Oswald Krautkrämer, Robert Müller und Peter Weihofen ausgebildet wurde. Damit begann ein neues Kapitel in der Nachwuchsarbeit. Peter Dohm wurde in diesem Jahr erstmals Schützenkönig; später sollte er dieses Amt noch dreimal erringen.

1966 stand im Zeichen zahlreicher Jubilare: Hubert Bersem blickte auf 40 Jahre Vorstandsarbeit zurück, davon 31 Jahre als Vorsitzender, Josef Zäck und Philipp Röder auf 60 Jahre Mitgliedschaft. Im Sommer wurden der Schützenbach in Rohre gelegt, der Schützenhof südwestlich eingezäunt und der Schießstand neu entwässert. 1967 wurde Winfried Severin als erster Jungschützenprinz gefeiert. Die Arbeit mit den Jungschützen trug Früchte: Dieter Krämer, Hans Hartmann, Georg Langers, Wilhelm Zäck und Horst Krautkrämer errangen die Kreismeisterschaft. Im selben Jahr verlor der Schützenhof seine Funktion als Sammelstelle der Raiffeisenbank für die Ochtendunger Obstbauern, die dort über Jahrzehnte ihre Ernte abgegeben hatten.

1968 und 1969 zeigten die Jungschützen weiter starke Leistungen. Hans Hartmann, Dieter Krämer und Horst Krautkrämer wurden erneut Kreismeister; später erreichten Dieter Krämer, Horst Krautkrämer und Wilhelm Zäck den dritten Platz bei den Bezirksmeisterschaften. Die Gesellschaft zählte damals 40 aktive Schützen und 14 Jungschützen. 1970 wurde Robert Müller, der die Jungschützen betreute, Bezirkskönig des Schützenbundes Maria Laach. Die Jungschützen wurden Kreismeister und erneut Runden-Wettkampfsieger.

1971 überzeugten Jung- und Altschützen gleichermaßen: Die Jungschützen wurden Gruppen- und Runden-Wettkampfsieger, die Senioren belegten beim Kreispokalschießen in Mayen unter 22 Mannschaften den zweiten Platz, und Josef Schäfer erreichte beim Großen Preis des Deutschen Schützenbundes in München unter 650 Teilnehmern einen bemerkenswerten 14. Platz. 1972 wurde mit dem Rohbau neuer Versammlungsräume und einer Schießanlage ein lang gehegtes Vorhaben teilweise verwirklicht. 1973 konnte der Neubau mit Versammlungsräumen, Toiletten und Jungschützen-Schießstand vollendet werden. Im selben Jahr wurde Wolfgang Hilger Diözesanschützenprinz der Diözese Trier, und die Jungschützen Günter Barz, Wolfgang Hilger, Dieter Krämer und Horst Krautkrämer wurden erneut Bezirksmeister.

1975 übernahm Oswald Krautkrämer den Vorsitz von Werner Schäfer. Zugleich gewann der Schützenplatz als Festort immer mehr Ansehen. Die Lage, die Umgebung und der neu errichtete Weinbrunnen zwischen Schützenhalle und Schießständen machten ihn für Veranstaltungen besonders attraktiv. 1976 wurde auf dem Schützenhof ein Volksfest zugunsten behinderter Kinder im Kreis Mayen-Koblenz veranstaltet. Die Schützengesellschaft stellte das Gelände kostenlos zur Verfügung; rund 25.000 DM wurden für den guten Zweck eingenommen. Im selben Jahr wurde Werner Schäfer, der frühere Hauptmann, im Alter von 43 Jahren unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen.

1977 wurde in der Generalversammlung erstmals über die Aufnahme weiblicher Mitglieder gesprochen. Noch wurde der Schritt nicht vollzogen, doch der Anstoß war gegeben. Zugleich kehrte Ernst Wilbert wieder an die Spitze des Vereins zurück. 1978 erhielt die Jugendarbeit neuen Schwung: Unter Leitung von Günter Barz wuchs die Jungschützengruppe um 13 Mitglieder. 1980 wurden erstmals weibliche aktive Mitglieder aufgenommen — ein historischer Schritt.

1982 trat die Gesellschaft dem Historischen Schützenbund Mittelrhein-Untermosel bei. 1983 erreichte die Mannschaft beim Bundesschützenfest in Güls einen hervorragenden zweiten Platz; beim ersten Ortsvereinsschießen beteiligten sich 320 Männer und Frauen aus Ochtendung. 1984 übernahm Günter Barz nach dem Rücktritt von Ernst Wilbert die Führung des Vereins. Der Vertreter einer jungen Generation brachte frischen Schwung in die Gesellschaft. 1985 standen die Vorbereitungen für das 125-jährige Jubiläum im Mittelpunkt. Jeder aktive Schütze leistete 50 Arbeitsstunden auf dem Schützenhof. Sportlich ruhte viel Hoffnung auf Josef Schäfer, der als Bezirkskönig am Bundeskönigsschießen in Bergisch Gladbach teilnahm und dort einen guten Platz im vorderen Drittel erreichte.

1986–2009

125 Jahre und darüber hinaus

Spätphase des Kalten Krieges und deutsche Wiedervereinigung

1986 feierte die St. Eustachius Schützengesellschaft ihr 125-jähriges Bestehen. Am 3. und 4. Mai richtete sie das Bundesschützenfest des Bundes Mittelrhein-Untermosel aus. Zugleich wurde das große Ortsvereinsschießen mit 60 Mannschaften durchgeführt. Das Jubiläum stand exemplarisch für den langen Weg des Vereins: von den bescheidenen Anfängen auf gekauftem Wiesengelände bis hin zu einer fest im Ort und in der Region verankerten Gemeinschaft.

In den folgenden Jahren wurden die Anlagen weiter modernisiert. 1988 wurde der neue Luftgewehrstand durch Pastor Engel gesegnet, 1989 der neue Vereinsraum eingesegnet. 1991 errang die Schülermannschaft beim Bezirksschießen in Güls den Bezirksmeistertitel. 1992 begann das Hauptfest wegen der 8. Etappe der Tour de France bereits am Vormittag; im September wurde die neue Jungschützenstandarte während des Kirchgangs feierlich geweiht. 1995 gewann die Mannschaft beim Bezirksbundesschießen in Kärlich den ersten Platz, und Sascha Böckling wurde Bezirksmeister der Jungschützen. 1996 wurde die Raumschießanlage eingeweiht, im selben Jahr nahm die Gesellschaft an der Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier teil.

1998 wurde die Scheibenmeisterschaft erstmals beim Eröffnungsschießen und nicht mehr beim Kirchgang entschieden. Im Jahr 2000 wurde Hans Hartmann Bezirkskönig; im September begleitete die Gesellschaft ihn zum Bundeskönigsschießen nach Erkelenz. 2002 fand in Ochtendung ein Bezirksbundesschießen mit Festzug statt. 2005 führte die Schützenjugend die Sommerrunde an, 2006 belegte die Luftgewehrmannschaft in der Winterrunde den ersten Tabellenplatz. Beim 1. Maifelder Schützentreffen in Polch wurde der zweite Platz erreicht, Hans Hartmann erzielte mit 50 Ringen das beste Einzelergebnis des Tages. 2007 und 2008 bestätigte die Gesellschaft ihre gute sportliche Form bei den Maifelder Schützentreffen sowie bei Bezirks- und Diözesanmeisterschaften. 2009 nahm eine Fahnenabordnung an der Einführung von Pastor Jörg Schuh teil.

2010–2011

Auf dem Weg zum 150-jährigen Jubiläum

Konsolidierung im vereinten Deutschland

Das Jahr 2010 stand noch ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das große 150-jährige Jubiläum. Zugleich bewies die Gesellschaft im sportlichen Bereich eindrucksvoll ihre Stärke: Josef Schäfer wurde in St. Sebastian erneut Bezirkskönig des Bezirks Mittelrhein-Untermosel und begleitete den Verein später auch zum Bundesschießen in Vechta. Damit endete ein Vereinsabschnitt, der bereits den Blick auf ein besonderes Festjahr richtete und die Gemeinschaft auf die kommenden Höhepunkte einschwor.

2011 begann mit einem gelungenen Auftakt beim Dreikönigs- und Nikolaus-Münzel-Schießen in Metternich, bei dem Hans Hartmann mit 49 Ringen bester Einzelschütze des Bezirkes wurde. Das 150-jährige Jubiläum wurde am 7. und 8. Mai 2011 in festlichem Rahmen begangen. Den Auftakt bildeten der Gottesdienst in St. Martin und die Kranzniederlegung am St.-Georg-Ehrenmal. Der anschließende Festzug zur Schützenhalle wurde musikalisch begleitet und von zahlreichen Ortsvereinen, Schützengesellschaften und Ehrengästen mitgetragen. Besonders hervorgehoben wurden die Teilnahme des Landrats Dr. Alexander Saftig als Schirmherr, des Bundeskönigspaares Sabine und Klaus Wittlich sowie weiterer Gäste aus Bezirken und Verbänden. Am Festabend wurde ein buntes Programm geboten, und mehreren Schützenbrüdern wurde das silberne Verdienstkreuz verliehen. Am folgenden Sonntag richtete der Bezirksverband sein Bezirksbundesfest in Ochtendung aus. Alle 17 Mitgliedsbruderschaften nahmen am Festzug teil. Hans Hartmann wurde nach einem spannenden Schießen Schützenkönig. Zum Jahresende zählten die Gesellschaft 32 aktive Schützen.

2012–2013

Konsolidierung und Vereinsarbeit

Stabilisierung und lokale Verankerung im 21. Jahrhundert

2012 begann mit dem Dreikönigs-Schießen in Bassenheim, bei dem die Ochtendunger Schützen einen guten Mittelplatz erreichten; Oswald Krautkrämer wurde als ältester Teilnehmer geehrt. Mit dem Bezirksbundesschießen in Münstermaifeld, der Teilnahme am Bundesfest in Bassenheim und dem Eröffnungsschießen am 1. April blieb das Vereinsjahr früh in Bewegung. Die Kommunionkinder wurden am Weißen Sonntag traditionsgemäß begleitet, ehe das eigene Königsschießen den Höhepunkt des Frühsommers bildete. Josef Schäfer erhielt den Hohen Bruderschaftsorden, Hans Hartmann das Silberne Verdienstkreuz, und Jacqueline Böffgen wurde Schülerprinzessin. Neuer Schützenkönig wurde Hans-Peter Dittmann. Sportlich war 2012 ein starkes Jahr: Die Mannschaft gewann die Sommerrunde KK-Gewehr aufgelegt in der 2. Kreisklasse, und beim Maifelder Schützentreffen in Gering war der Verein mit gleich drei Mannschaften der teilnehmerstärkste. Das Jahr schloss mit 27 aktiven Schützen und 6 Jungschützen.

2013 begann mit dem Dreikönigs-Schießen in Gondorf. Beim Bezirk-Jungschützentag in Kettig gewann Jacqueline Büttgen den ersten Platz im Schülerprinzenschießen. Das Bezirksbundesschießen in Ehrenbreitstein, das Diözesanjungschützenfest in Rübenach und das eigene Königsschießen führten die Schützen durch ein abwechslungsreiches Jahr. Nach regnerischen Anläufen wurde Gunthard Kumpia neuer Schützenkönig. Beim Bürger- und Hauptschützenfest, beim Maifelder Schützentreffen in Ochtendung und bei der Lasergewehrpräsentation an der Kulturhalle suchte der Verein verstärkt den Kontakt zur Öffentlichkeit und gewann neue Interessenten, vor allem im Jugendbereich. Am Jahresende standen 27 aktive Schützen und 6 Jungschützen in der Statistik.

2014–2017

Zwischen Tradition und Erneuerung

Kontinuität im digitalen und gesellschaftlichen Wandel

2014 setzte sich die Mischung aus kirchlicher Bindung, sportlichem Wettkampf und Gemeinschaftspflege fort. Das Königsschießen brachte Peter Gräf die Königswürde ein, während Dana Dittmann Schülerprinzessin und Jacqueline Büttgen Jungschützenprinzessin wurde. Die Mitgliederzahl lag am Jahresende bei 27 aktiven Schützen und 5 Jungschützen.

2015 knüpfte an diese Entwicklung an. Beim Heinrich-Hartmann-Gedächtnisschießen in Ehrenbreitstein erzielte Hans Hartmann das beste Einzelergebnis, und Josef Schäfer wurde für seine lange Treue besonders gewürdigt. Das Königsschießen führte Jürgen Rudolph zur Königswürde. Der Tod des Schützenbruders Johnny Ewald Albert im August war ein schmerzhafter Verlust. Daneben blieb das Jahr reich an Terminen bei Bezirksbundesschießen, Fronleichnam, Festbesuchen und Rundenwettkämpfen. Ende 2015 zählte die Gesellschaft 29 aktive Schützen und 5 Jungschützen.

2016 stand im Zeichen von Kontinuität und Entwicklung. Beim Königsschießen holte Harald Berressem die Königswürde, und ein Bürger-Ortsvereinsschießen mit zwölf Mannschaften wurde erfolgreich veranstaltet. Erwähnenswert ist der sportliche Aufstieg der Mannschaft Ochtendung 2 in die 2. Bezirksklasse. Zum Jahresende waren 33 aktive Schützen und 5 Jungschützen verzeichnet.

2017 begann mit einem sonnigen Eröffnungsschießen. Im Mai nahm man am Bezirksbundesschießen in Rübenach teil; kurz darauf nahm man in tiefer Verbundenheit Abschied vom Ehrenmitglied Anton Schneider. Beim Königsschießen wurde Michael Röder Schützenkönig, und Dana Dittmann errang die Würde der Schülerprinzessin. Ein besonderer Moment war die Ernennung von Josef Schäfer zum Ehrenmitglied. Am Jahresende standen 32 aktive Schützen und 5 Jungschützen in der Vereinsstatistik.

2018–2019

Sportlicher Schwung

Vereinsentwicklung in der Gegenwart

2018 brachte sportlichen Aufwind. Die Winterrunde im Luftgewehrschießen führte zum Aufstieg in die 2. Bezirksklasse. Das Königsschießen gewann Klaus Buthe, während Leon Röder die Prinzenwürde bei den Jungschützen errang. Am Jahresende verzeichnete der Verein 31 aktive Schützen und 3 Jungschützen.

2019 war geprägt von sportlichen Erfolgen und persönlichen Abschieden. Im April verstarb das Ehrenmitglied Oswald Krautkrämer. Klaus-Peter Dittmann wurde Schützenkönig, Leon Röder Jungschützenprinz. Als Bezirkskönig behauptete sich Dittmann beim Bezirksschießen in Niederwerth und erreichte beim Bundeskönigsschießen in Schloss Neuhaus einen bemerkenswerten 10. Platz unter 80 Teilnehmern. Das Jahr endete mit der Trauer um Toni Bartz und mit 29 aktiven Schützen und 3 Jungschützen.

2020–2021

Pandemie und Unterbrechung

COVID-19-Krise als Einschnitt im Vereinsleben

2020 begann noch mit dem Heinrich-Hartmann-Gedächtnisschießen in Weißenthurm. Kurz darauf änderte die Corona-Pandemie das Vereinsleben grundlegend. Versammlungen, Schützenfeste und Wettkämpfe wurden abgesagt, und ab Mitte März kam das Vereinsleben weitgehend zum Stillstand. Erst im Juni konnte der Trainingsbetrieb unter strengen Hygieneregeln wieder aufgenommen werden. Im Herbst folgte ein neuer Lockdown. Trotz der schwierigen Lage blieb der Zusammenhalt erhalten; das Jahr schloss mit 29 aktiven Schützen und 3 Jungschützen.

2021 brachte nur schrittweise Normalität zurück. Auf dem Schützenhof wurden Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten erledigt, und aus dem Vorraum des Luftgewehrstandes wurde ein kleiner Lager- und Archivraum geschaffen. Ein besonderes Kapitel war die erneute Nutzung der Schützenhalle als Notkirche durch die Kirchengemeinde St. Martin, nachdem die Pfarrkirche wegen baulicher Mängel geschlossen werden musste. Erstmals fand am 5. Juni 2021 dort ein Gottesdienst statt; der Gottesdienstbetrieb wurde auf dem Schützenhof bis Anfang 2024 aufrechterhalten. Am Ende des Jahres wurden 27 aktive Schützen und 3 Jungschützen gezählt.

2022–2025

Rückkehr zu Festen und Wettkämpfen

Normalisierung und Modernisierung

2022 begann noch unter dem Eindruck der Pandemie, doch der Vereinsalltag stabilisierte sich zunehmend. Das Königsschießen führte Harald Berressem erneut zur Königswürde. Beim Europaschützenfest in Deinze trat Klaus-Peter Dittmann als amtierender Bezirkskönig an. Die Gesellschaft nahm wieder an Bezirksbundes- und Bezirkskönigsschießen sowie an den Rundenwettkämpfen und Meisterschaften teil. Mit 28 aktiven Schützen und 4 Jungschützen blieb der Verein gut aufgestellt.

2023 war ein Jahr der Belebung, der Ausbildung und auch der Abschiede. Ein Erste-Hilfe-Kurs, die Schießleiterausbildung und die Lasergewehrpräsentation bei „Ochtendung vereint" zeigten den Blick nach vorne. Neue Mitglieder wurden aufgenommen, darunter Simon Giebel, Christoph Engelmann und Martin Göderz. Beim Königsschießen wurde Gunthard Kumpia Schützenkönig, Max Göderz Schützenprinz. Im Sommer musste die Gesellschaft Abschied von ihrem ältesten Schützenbruder Josef Schäfer nehmen, der über Jahrzehnte das Vereinsleben mitgeprägt hatte — als Vorsitzender, zweiter Vorsitzender, dreifacher Schützenkönig und zweimaliger Bezirkskönig. Am Jahresende zählte der Verein 29 aktive Schützen und 10 Jungschützen.

2024 stand ganz im Zeichen der Modernisierung. Der Luftgewehrstand wurde auf eine elektronische Trefferanzeige umgebaut; die Seilzuganlagen wurden rückgebaut und die neue DISAG-Anlage in Betrieb genommen. Beim Königsschießen wurde Klaus Buthe Schützenkönig, Louis Bach Schützenprinz. Im August starb überraschend Klaus-Peter Dittmann, der langjährige Vogelbauer des Vereins, der den Schützenplatz über Jahrzehnte mitgeprägt hatte. Zum Jahresende zählte die Gesellschaft 29 aktive Schützen und 10 Jungschützen.

2025 setzte diese Entwicklung fort. Das Königsschießen brachte Sönke Hansen die Königswürde, während Clemens Tholey Schülerprinz und Fabian Willkomm Jugendprinz wurden. Martin Göderz erreichte bei den Bundesmeisterschaften Luftgewehr aufgelegt einen starken 18. Platz unter 118 Schützen. Zum Jahresende beschlossen die Mitglieder einstimmig, das Bezirkskönigsschießen 2026 nach Ochtendung zu holen. Der Verein zählte nun 31 aktive Schützen und 10 Jungschützen.

Geist des Vereins

Über all diese Jahre hinweg zeigt sich die St. Eustachius Schützengesellschaft als eine Gemeinschaft, die Tradition und Erneuerung miteinander verbindet. Sie bewahrte ihre Bindung an Kirche und Gemeinde, pflegte das gesellige Leben, förderte den Schießsport und hielt auch in schwierigen Zeiten zusammen. Besonders die Namen der prägenden Mitglieder, Hauptleute, Schützenkönige und Ehrenmitglieder machen deutlich, dass die Geschichte des Vereins immer auch die Geschichte uneigennütziger und engagierter Menschen ist.

Menschen und Namen

Über die Jahrzehnte hinweg haben viele Persönlichkeiten den Verein geprägt. Zu den wichtigsten Vorsitzenden und Hauptleuten zählen Servatius Flöck, Johann Liebertz, Peter Leßnich, Peter Bersheim, Michael Hilger, Jakob Schuster, Hubert Bersem, Werner Barz, Ernst Wilbert, Werner Schäfer, Oswald Krautkrämer und Günter Barz. Sie alle standen in unterschiedlichen Zeiten für Kontinuität, Aufbau, Erneuerung und Verantwortung.

Auch die Jugendarbeit und der sportliche Erfolg sind mit Namen verbunden, die in der Vereinsgeschichte immer wieder auftauchen: Robert Müller, Oswald Krautkrämer, Peter Weihofen, Günter Barz, Wolfgang Hilger, Dieter Krämer, Hans Hartmann, Horst Krautkrämer, Norbert Hahn, Josef Schäfer, Bettina Röder, Harald Berressem, Winfried Severin und viele andere. Sie stehen stellvertretend für eine Gemeinschaft, die nicht nur Tradition bewahrt, sondern immer wieder neue Generationen einbindet und fördert.

Schlussgedanke

Die Chronik der St. Eustachius Schützengesellschaft 1861 e.V. Ochtendung ist die Geschichte eines Vereins, der über Generationen hinweg aus gemeinsamer Überzeugung gewachsen ist. Sie erzählt von Aufbau und Wiederaufbau, von Festen und Verlusten, von sportlichem Ehrgeiz und gelebter Nächstenliebe, von Treue zur Kirche und zur Gemeinde. Was 1861 mit Tatkraft und Vision begann, ist zu einer starken Gemeinschaft geworden, die Tradition nicht als Stillstand versteht, sondern als Verantwortung für Gegenwart und Zukunft. Glaube, Sitte und Heimat bleiben dabei die tragenden Leitlinien des Vereinslebens.

Mitglieder der St. Eustachius Schützengesellschaft Ochtendung
Die Schützengesellschaft in der Gegenwart